Mit dem „End of Life” von Camunda 7 standen viele Unternehmen vor einer zentralen Frage: Wie lässt sich bestehende Prozessautomatisierung zukunftssicher weitebetreiben, ohne massive Migrationsrisiken?
Für ATRUVIA, einen der zentralen IT-Dienstleister im Bankensektor, war diese Frage besonders kritisch. Über 900 Banken, hunderte produktive Prozesse und eine täglich genutzte Plattform verlangten nach einer Lösung, die Stabilität, Kontinuität und Zukunftsfähigkeit vereint.
Warum Camunda 8 keine Option war
Zunächst evaluierte ATRUVIA Camunda 8 als Nachfolgelösung. Es zeigte sich jedoch schnell, dass die neue Architektur und der Technologie-Stack einen erheblichen Migrations- und Anpassungsaufwand bedeutet hätten. Gleichzeit war nicht eindeutig geklärt, ob alle Funktionen von Camunda 7 vollständig abgedeckt werden können.
Vor diesem Hintergrund entschied sich ATRUVIA bewusst gegen Camunda 8 und für eine Alternative mit geringerem Risiko.
Warum CIB seven die beste Alternative ist
Nach einer umfassenden Bewertung fiel die Wahl auf CIB seven. Ausschlaggebend waren mehrere Faktoren:
- Nahtlose Kontinuität: Bestehende BPMN-Modelle können ohne Anpassungen weitergenutzt werden.
- Echte Open-Source-Plattform: Keine Abhängigkeit von proprietären Anbietern.
- Hohe Flexibilität: Von einfachen Workflows bis zu kritischen Automatisierungen.
- Stabilität und Performance: Zuverlässiger Betrieb auch in stark regulierten Umgebungen.
Damit vereint CIB seven technische Sicherheit mit operativer Effizienz; ein entscheidender Punkt für den produktiven Bankbetrieb.
SRM+: Ein praxisnaher Anwendungsfall
Ein zentraler Bereich bei ATRUVIA ist das Service Request Management (SRM+). Hier entwickeln, testen und veröffentlichen interne Teams ihre Prozesse eigenständig; von einfachen E-Mail-Automatisierungen bis hin zu komplexen Abläufen wie Server-Migrationen
SRM+ verwaltet aktuell rund 1.000 Prozessdefinitionen mit ebenso vielen Nutzern. Die Plattform ermöglicht zudem die Integration eigener User-Task-Oberflächen und Schnittstellen in bestehende Systemlandschaften.
Eine Migration, die Erwartungen übertraf
Die Migration von Camunda 7 auf CIB seven wurde in rund 25 Personentagen abgeschlossen – ohne kritische Probleme und ohne Unterbrechungen im Betrieb. Bestehende Prozesse konnten unverändert weitergenutzt werden.
Seit dem Go-live läuft die Plattform stabil, performant und störungsfrei. Ein entscheidender Faktor im Bankensektor, in dem Ausfälle direkte Auswirkungen auf die Kunden haben.
Fazit: Strategische Entscheidung mit spürbarem Nutzen
Mit CIB seven konnte ATRUVIA die Komplexität einer Migration auf Camunda 8 vermeiden und gleichzeitig eine stabile, flexible und zukunftssichere Plattform etablieren. Das Projekt löste nicht nur die akute Herausforderung, sondern schuf auch eine belastbare Basis für die Weiterentwicklung zentraler Bankprozesse.