Verwaltungen und öffentliche IT-Dienstleister weltweit haben über Jahre hinweg BPMN-Prozesse aufgebaut. Diese Investitionen enthalten Fachlogik, Genehmigungswege, Rollenmodelle, Dokumentenflüsse und viel implizites Verwaltungswissen.
KI-gestützte Low-Code-Entwicklung verspricht heute weit mehr als Geschwindigkeit: Sie eröffnet neue Möglichkeiten für Automatisierung, Servicequalität und Innovation.
Gleichzeitig müssen Verwaltungen sicherstellen, dass Daten rechtskonform verarbeitet werden, Prozesse transparent dokumentiert sind, eingesetzte Modelle nachvollziehbar bleiben, Entscheidungen überprüfbar sind und sich die Systeme langfristig sicher betreiben lassen.
Deshalb wird digitale Souveränität zunehmend zum entscheidenden Maßstab moderner Verwaltungsdigitalisierung. Im Fokus stehen dabei Open Source, On-Premises-Betrieb, europäische Entwicklung, Migrationsfähigkeit sowie die Möglichkeit, lokale KI-Lösungen flexibel anzubinden.
Diese Faktoren bestimmen, ob Verwaltungen digitale Anwendungen langfristig selbstbestimmt gestalten, weiterentwickeln und mit den Potenzialen von KI verbinden können.
Deshalb wird digitale Souveränität zunehmend zum entscheidenden Maßstab moderner Verwaltungsdigitalisierung. Im Fokus stehen dabei Open Source, On-Premises-Betrieb, europäische Entwicklung, Migrationsfähigkeit sowie die Möglichkeit, lokale KI-Lösungen flexibel anzubinden. Diese Faktoren bestimmen, ob Verwaltungen digitale Anwendungen langfristig selbstbestimmt gestalten, weiterentwickeln und mit den Potenzialen von KI verbinden können.
Genau diese Fragen stehen beim ersten NEGZ Demo Day am 18. Juni 2026 in Berlin im Mittelpunkt. Die CIB software GmbH präsentiert dort zwei Lösungen, die gezielt auf die Anforderungen einer souveränen und zukunftsfähigen Verwaltungsdigitalisierung ausgerichtet sind.
Als Open-Source-BPM-Engine und Fork von Camunda 7 (mit angekündigtem End of Life bis 2030) ermöglicht CIB seven die Weiterführung bestehender Prozesslandschaften, ohne dass ein Wechsel zu einer vollständig neuen Architektur erforderlich ist. Dies ist für Organisationen, die Stabilität, Planungssicherheit und digitale Souveränität benötigen, von entscheidender Bedeutung.
Mit CIB seven 2.2 geht CIB diesen Weg konsequent weiter. Die neue Version bringt einen modernen Web Modeler, KI-Agenten, RAG-Anbindung, MCP-Integration und Unterstützung für OpenAI-kompatible Endpunkte wie Ollama oder vLLM. Damit wird KI nicht als externes Add-on verstanden, sondern als integrierbarer Bestandteil kontrollierter BPMN-Prozesse.
Das ist insbesondere für Verwaltungen relevant. Denn dort reicht es nicht aus, wenn KI lediglich eine Antwort generiert. Die Antwort muss vielmehr nachvollziehbar und prüfbar sein. Die KI muss in Berechtigungen eingebettet und mit vorhandenen Prozessregeln verbunden sein.
KI in CIB seven 2.2: BPMN AI Agent und AI Agent Connector
Zentrale Neuerungselemente von CIB seven 2.2 sind der BPMN AI Agent, ein durch LLM-Technologie gestützter Agent zum Entwerfen, Erstellen, Bearbeiten, Überprüfen und Erläutern von BPMN-Diagrammen direkt im Web Modeler EE, sowie der AI Agent Connector. Letzterer steht bereits in der quelloffenen Community Edition zur Verfügung und ermöglicht das Platzieren eines „AI Agent“-Service-Tasks in BPMN-Modellen. Diesem KI-Agenten kann ein System-Prompt, ein User-Prompt sowie eine Liste verfügbarer Werkzeuge mitgegeben werden.
Damit wird die BPMN-Engine zur Orchestrierungs-Schicht für KI-Agenten. Der Vorteil: KI wird nicht außerhalb des Fachverfahrens betrieben, sondern kontrolliert in den Prozess eingebettet. Audit-Logs, Wiederanlauf, Incident-Handling und Human-in-the-Loop-Kontrolle über User-Tasks bleiben Teil der Prozessarchitektur.
KI in CIB seven 2.2: BPMN AI Agent und AI Agent Connector
Der AI Agent Connector von CIB seven lässt sich flexibel mit unterschiedlichen KI-Modellen und Plattformen verbinden – von führenden kommerziellen Angeboten bis hin zu lokal betriebenen oder frei verfügbaren Modellen. Dadurch können Verwaltungen selbst entscheiden, ob sie die Lösung vollständig im eigenen Rechenzentrum, on-premises oder in einer souveränen deutschen beziehungsweise europäischen Cloud betreiben möchten.
CIB flow ergänzt CIB seven zur Low-Code-Plattform für intelligente Automatisierung
Während CIB seven für eine offene, innovative und langfristig betreibbare Prozess-Engine sorgt, ergänzt CIB flow das Szenario um eine webbasierte Low-Code-BPMN-Plattform. Mithilfe von CIB flow können Fachbereiche und IT gemeinsam Workflows modellieren, Formulare einbinden, Dokumente im Prozess bearbeiten, Schnittstellen nutzen und KI-Module einsetzen.
In Kombination entsteht so eine intelligente Plattform für Ende-zu-Ende-Prozesse – von der Antragstellung über die Prüfung und Dokumentenbearbeitung bis hin zur Entscheidung, Benachrichtigung und Archivierung.
Fazit
Entwicklung für die digitale Verwaltung ist. CIB positioniert sich genau an der für Verwaltungen jetzt besonders relevanten Schnittstelle und bietet offene Prozessautomatisierung, souveränen Betrieb, Migrationsfähigkeit, KI-Anschluss und konkrete Low-Code-Nutzung.
Damit geht es nicht nur um die Frage, wie schnell eine Anwendung entsteht. Es geht auch um die Frage, wem die Prozessarchitektur der digitalen Verwaltung von morgen gehört.
Mit CIB seven und CIB flow lautet die Antwort: Sie bleibt gestaltbar.