Barrierefreie PDF/UA-Dokumente mit CIB

Icon Universal Accessibility

Die CIB software GmbH bietet mit dem
CIB pdf brewer eine komfortable Lösung zum Erstellen von barrierefreien Dokumenten aus Word im PDF/UA-Format. Der neue Standard macht PDF-Dokumente für Menschen mit Sehbehinderung leichter zugänglich.
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Vorteile:

  • Größere Reichweite
    Menschen mit Sehbehinderung können PDF/UA-Dokumente mit einem Screenreader lesen. So erleichtern Sie ihnen den Zugang und vergrößern Ihre Reichweite.
  • Zukunftssicher
    In vielen Behörden sind PDF-Dokumente im barrierefreien PDF/UA-Format bereits Pflicht. Machen auch Sie Ihre Dokumente jetzt schon fit für die Zukunft.
  • Einfache Anwendung
    Mit dem CIB pdf brewer erstellen Sie Dokumente im PDF/UA-Format einfach per Mausklick.

Wie erstelle ich ein PDF/UA-Dokument?

Druckdialog über das Word-Add-in des CIB pdf brewer starten und PDF/UA als Ausgabeformat festlegen: So einfach erstellen Sie ein PDF/UA-Dokument.

Gehen Sie dafür im Hauptmenü des CIB pdf brewer ins Register ”Ausgabe“ und wählen Sie unter ”Ausgabeformat“ im Feld ”PDF-Version“ das Format PDF/UA.

CIB pdf brewer drucker für pdf/ua

Wie muss ich ein Dokument vor der Konvertierung vorbereiten?

Damit bei der Konvertierung ein korrektes, barrierefreies PDF/UA-Dokument entsteht, müssen Sie bereits im Ausgangsdokument ein paar Aspekte bei der Formatierung beachten:

  • Nutzen Sie konsequent die Formatvorlagen. Weisen Sie zum Beispiel Überschriften ihrer Hierarchie nach über die Formatvorlagen zu (Überschrift 1, Überschrift 2...). Verwenden Sie die vorgesehenen Funktionen für Listen und Tabellen.
  • Legen Sie Alternativtexte für Bilder an.
  • Aktivieren Sie Links.
  • Richten Sie ein Inhaltsverzeichnis ein. Es dient als Navigationshilfe.
  • Geben Sie in den Dokumenteneigenschaften einen Dokumententitel sowie Schlagwörter ein.
  • Legen Sie in den Dateioptionen die Hauptsprache für das Dokument fest.

Ab der Version 2010 bietet Microsoft Word eine integrierte Barrierefreiheitsüberprüfung, die Ihnen anzeigt, ob Sie alle wichtigen Aspekte beachtet haben. Klicken Sie dafür auf ”Datei – Informationen – Auf Probleme überprüfen – Barrierefreiheit überprüfen“.

Was ist PDF/UA?

PDF/UA ist ein neuer Standard für barrierefreie PDF-Dokumente. Fachleute aus der ganzen Welt haben ihn entwickelt und 2012 als ISO 14289-1 veröffentlicht. UA steht für ”Universal Accessibility“ – universelle Zugänglichkeit. PDF/UA orientiert sich an den ”Richtlinien für barrierefreies Web“ 2.0 (WCAG 2.0 des W3C-Konsortiums). Diese Richtlinien besagen: Webinhalte sollen wahrnehmbar, bedienbar, verständlich und kompatibel mit assistiven Technologien wie Screenreadern sein.

Warum PDF/UA?

Das PDF-Format hat sich in vielen Bereichen als Standard für wichtige
Dokumente durchgesetzt. So stellen Banken, Versicherungen und Behörden wichtige Schriftstücke häufig im PDF-Format zur Verfügung – darunter Formulare, Rechnungen, Verträge oder Kontoauszüge. PDF/UA macht Dokumente navigierbar mit assistiven Technologien. Dadurch können Menschen mit Sehbehinderung oder motorischen Einschränkungen PDF-Dokumente ohne fremde Hilfe nutzen.

Welche Kriterien muss ein PDF/UA-Dokument erfüllen?

  • Wichtigste Vorgabe ist das Tagging: Bedeutungstragende Elemente
    werden mit Markierungen ausgezeichnet, sodass der Nutzer sie mit einem Screenreader direkt ansteuern kann. Solche Tags kennzeichnen zum Beispiel Überschriften, Absätze, Listen und Tabellen.
  • Bilder erhalten einen Alternativtext.
  • Der Text eines Dokuments muss so ausgezeichnet werden, dass für den Screenreader die Lesereihenfolge erkennbar ist und erhalten bleibt.
  • Im Dokument wird stets eine Hauptsprache festgelegt. Ein Sprachwechsel muss eindeutig gekennzeichnet sein.
  • Das Dokument erhält einen Titel. Dieser soll im Fenstertitel des PDF-Readers angezeigt werden.

screenreader

Rechtliche Lage

Das Behindertengleichstellungsgesetz schreibt vor, dass Behörden der Bundesverwaltung ihre Internetauftritte barrierefrei gestalten müssen.
Das schließt PDF-Dokumente ein, die übers Internet bereitgestellt werden. Mindestanforderungen dafür sind in der Barrierefreie-Informationstechnik- Verordnung (BITV 2.0) von 2011 festgelegt.
Auch in einigen Bundesländern gelten vergleichbare Landesgesetze.